Über meine Arbeit

Sabine Huber betrachtet ein Werk ihrer abstrakten Naturmalerei im Atelier bei München.
Sabine Huber im Atelier

Meine Arbeit entsteht aus der Auseinandersetzung mit Natur,
Wahrnehmung und Zeit.
Licht, Material und Veränderung bilden dabei die zentralen Bezugspunkte meiner abstrakten Naturmalerei.

Die Arbeiten entwickeln sich in seriellen Prozessen auf Aluminium – manchmal auch auf Leinwand.
Marmormehl, Sumpfkalk und reine Pigmente werden in Schichten aufgebaut und verdichten sich zu plastischen Oberflächen.
Risse, Verdichtungen und Farbflächen bilden sich in einem Zusammenspiel aus bewusster Setzung und kontrolliertem Zufall.
So wachsen Strukturen, die zwischen Malerei und skulpturaler Oberfläche stehen.

Meine Ausbildung an der Malakademie sowie die Arbeit in der Meisterklasse prägen meine künstlerische Entwicklung bis heute.
Auch mein Hintergrund als Dipl.-Ing. fließt in die Arbeitsweise ein. Analytisches Denken, präzise Setzungen und ein bewusster Umgang mit Material begleiten den künstlerischen Prozess.

Der Werkraum ist kein abgeschlossenes Archiv, sondern ein Raum in Bewegung.
Serien der abstrakten Naturmalerei entwickeln sich über längere Zeiträume hinweg und bleiben offen für Veränderung, neue Erfahrungen und neue Fragen.