Meine Arbeit bewegt sich zwischen Ordnung und Offenheit.
Licht, Material und Zeit bilden dabei die zentralen Bezugspunkte der abstrakten Naturmalerei.
Die Arbeiten entstehen in seriellen Prozessen auf Aluminium – manchmal auch auf Leinwand.
Marmormehl, Sumpfkalk und reine Pigmente werden in Schichten aufgebaut und verdichten sich zu plastischen Oberflächen.
Risse, Verdichtungen und Farbflächen entstehen in einem Zusammenspiel aus bewusster Setzung und kontrolliertem Zufall.
So entwickeln sich Strukturen, die zwischen Malerei und skulpturaler Oberfläche stehen.
Meine Ausbildung an der Malakademie sowie die Arbeit in der Meisterklasse prägen meine künstlerische Entwicklung bis heute.
Auch mein Hintergrund als Dipl.-Ing. fließt in die Arbeitsweise ein. Analytisches Denken, präzise Setzungen und ein bewusster Umgang mit Material begleiten den künstlerischen Prozess.
Der Werkraum ist kein abgeschlossenes Archiv,
sondern ein Raum in Bewegung.
Serien der abstrakten Naturmalerei entwickeln sich über längere Zeiträume hinweg
und bleiben offen für Veränderung.